Communitas: Globale Problemlösung oder unmögliche Theorie?

Der Communitas-Begriff ist für das Verständnis und die Analyse von Kultur unabdingbar. Jeder Mensch und jede Kultur ist von Beziehungen geformt und umgeben – in einer Communitas könnten diese Beziehungen zahllose Krisen verhindern. Ist eine globale Gemeinschaft vorstellbar, die in egalitärer Entscheidungsfindung globale Probleme löst und abwendet? Und kann der Begriff dabei helfen, globale Krisen und Beziehungen besser zu verstehen? Ein Essay.

Read more

Zusammenkunft in der totalen Vereinzelung? Ein Essay über die Spuren einer Gemeinschaft in der Performance Faust von Anne Imhof

Ist unter den Voraussetzungen einer permanenten und unmittelbaren Verwertung von Körpern, kulturellen Praktiken und Kommunikation Gemeinschaft überhaupt noch denkbar, geschweige denn realisierbar? Welche Weisen des Widerstandes lassen sich finden, in einer Situation, welche von einer nicht endenden Verdinglichung menschlicher Beziehungen strukturiert ist? Anhand der Performance «Faust» von Anna Imhof denkt Julian Obertopp über die Konzepte von Gemeinschaft nach.

Read more

Nur Augenblicke. Politische Potenzialität des Stillstands im Bewegungsbild

Wie können die Menschen aus dem einfachen Volk im filmischen Bild nicht als eine amorphe Masse, sondern als eine Gemeinschaft erfahren werden? Diese Frage erörterte George Didi-Huberman in seinem Buch «Die Namenlosen» – Miloš Lazović greift in seinem Essay Didi-Hubermans Beispiel, den Kurzfilm «La Ricotta» von Passolini, auf und untersucht, welche Potentialität im Konzept des Stillstands im Bewegungsbild liegt.

Read more

The Community of the Forsaken: A Response to Agamben and Nancy

India has for long been full of exceptional peoples, making meaningless the notion of “state of exception” or of “extending” it. Brahmins are exceptional for they alone can command the rituals that run the social order and they cannot be touched by the lower caste peoples (let alone desired) for fear of ritualistic pollution. In […]

Read more

The philosophical debate about biopolitics in times of CoVid-19

At the end of February, the philosopher Giorgio Agamben reacted to the measures taken by the Italian government to face the CoVid-19 pandemic. “[T]he invention of an epidemic”, he wrote, “could offer the ideal pretext for broadening such measures beyond any limitation”[1] and thus reinforced his well-known thesis on the normalisation of the use of […]

Read more

The Marvelous Births of Jean-Luc Nancy

A day in Strasbourg and a conversations about the Cathedral, within the Cathedral – this is the starting point of a discussion about another relation to technology between the philosophers Jean-Luc Nancy and Shaj Mohan. It is this discussion, that leads Shaj Mohan in his tribute to Jean-Luc Nancy to a reflection on the immanence of existence.

Read more
Webinar THEATRE & COMMUNITAS Start: 25 FebruaryRead More